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Aus Rezensionen über das Buch "Abenteuer künstliche Intelligenz"


„Spannende Reise“ (F. A. Z.)

„Wer sich auf das ‚Abenteuer Künstliche Intelligenz’ einlässt, wird schnell mit einer ganzen Reihe philosophischer Fragen konfrontiert. Einfache Antworten gibt Jörg Auf dem Hövel nicht – wohl aber eine Reihe ebenso geistreicher wie amüsanter Denkanstöße“, schreibt Michael Spehr in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (13. Mai 2003, S. T2). Auf dem Hövels „spannende Reise“ folge den Spuren der Künstlichen Intelligenz bis heute, anschaulich und unterhaltsam eröffne er dem Leser einen Blick in die Forschungslabore. Spehr geht in seiner Rezension vor allem auf einen zentralen Aspekt des Buches ein, nämlich den Wechsel von rein rationalen Ansätzen zur Körperlichkeit von Intelligenz. Das Fazit der F .A. Z.: „Auf dem Hövel hat ein lehrreiches Buch mit vielen Anhaltspunkten zum Nachdenken geschrieben, das auch für den Technik-Laien verständlich ist.“


„Ein Lehrbuch der ganz anderen Art“ (iX)

Auch Thomas J. Schult hebt in seiner Rezension, die im August 2003 in iX Magazin für professionelle Informationstechnik (Nr. 8/2003, S. 139) erschienen ist, den Aspekt der Körperlichkeit als neue Sichtweise der KI seit den 90er Jahren hervor. Das Buch lese sich „wie ein Magazinartikel, zwischen den Ressorts Reise, Wissen und Leben. Der Autor steuert Bonn und Boston, Zürich und Pittsburgh an, trifft abgedrehte Tüftler wie Mainstream-Wissenschaftler, garniert seine Suche nach der Intelligenz in der Maschine mit Exkursen von der Antike bis zur zeitgenössischen Populärkultur, von Höhlengleichnis über Samadhi-Tank bis zu Fußballtaktik und einem Besuch beim Stammtisch des Intelligenzlerzirkels Mensa, mit dem er das Buch einleitet. Seine Reiseberichte packt er in eine kraftvolle, metaphernreiche Sprache, die sich meist süffig liest, aber immer wieder von dicht formulierten Abschnitten unterbrochen ist – schließlich handelt es sich um ein Lehrbuch der ganz anderen Art.“  Zu klassischen Lehrbüchern biete Auf dem Hövel die „ideale Ergänzung …, weil er das Warum und Wann der Techniken diskutiert und ihnen eine geschichtliche Dimension gibt.“ Es gelinge dem Autor, Hintergründe „in einem zeitweise an Spiegel-Artikel erinnernden Ton zu diskutieren, ohne flach zu werden.“ 

Komplette Rezension auf » www.heise.de (kostenpflichtig)


„Als Film wäre es ein Roadmovie“ (chessbase.de)

Mit einem „Roadmovie“ vergleicht eine Rezension auf chessbase.de, der Website des renommierten Hamburger Schachprogramm-Herstellers, das Buch „Abenteuer Künstliche Intelligenz“: „Der Autor hat sich auf eine Reise in die Welt der ‚Künstlichen Intelligenz’ eingelassen und dabei eine Reihe von Personen besucht, die sich mit ganz verschiedenen Dingen befassen, aber alle mit dem Thema zu tun haben. So nebenbei reflektiert der Erzähler über Geschichte und Philosophie der maschinellen Intelligenz, ohne historisch oder philosophisch zu werden, eher literarisch.“ Jörg auf dem Hövel lasse die Geschichte der künstlichen Intelligenz „leichtfüßig über die Seiten fließen“ und begebe sich bei Leibnitz, E.T.A Hoffmann, Asimov oder Marvin Minsky auf Spurensuche. „Auch Kurioses gibt es zu berichten, zum Beispiel, dass ein Roboter es deshalb nicht schaffte, einen Turm zu bauen konnte, weil er immer oben anfangen wollte. Macht Spaß zu Lesen!“

Die Rezension geht vor allem auf das erste Kapitel von „Abenteuer Künstliche Intelligenz“ ein, in dem Autor Jörg Auf dem Hövel seinen Besuch bei Chessbase schildert. Die Chessbase-Gründer und Programmierer Frederic Friedel und Matthias Wüllenweber konfrontiert er dabei unter anderem mit der Frage, ob Schachprogramme Beispiele für künstliche Intelligenz seien - was die beiden Experten verneinen, obwohl ihre Produkte menschliche Kombinationskraft schon längst in den Schatten stellen.

Komplette Rezension auf » chessbase.de (veröffentlicht am 10. Juni 2003)


„Überraschende Ausflüge in die Geistesgeschichte“ (Rheinpfalz)

In ihrer Ausgabe vom 22. November 2003 beschäftigte sich „Die Rheinpfalz“ mit dem Werk. Jörg Auf dem Hövel widme sich in seinem Buch mit den eher weichen Faktoren der KI-Forschung wie den philosophischen Problemen rund um denkende Maschinen: „Der promovierte Geisteswissenschaftler hat viel von sich und seiner journalistischen Arbeit einfließen lassen. Das Buch lebt von persönlichen Anekdoten und seinen Begegnungen mit KI-Forschern aus aller Welt.“ Leider ertrinke Auf dem Hövel aber „bisweilen in seiner eigenen Sprache“; Rheinpfalz-Rezensent Christian Gruber wirft dem Autor sogar „Geschwätzigkeit“ und mangelnde Präzision vor. Allerdings: „Überraschend und kurzweilig sind dafür immer wieder Auf dem Hövels Ausflüge in die Geistesgeschichte, etwa wenn er das Bild des Automaten von der griechischen Antike bis in die deutsche Literatur oder bis in die filmische Gegenwart hinein verfolgt und sie den modernen Theorien entgegenhält.“


„Ein intelligentes und ein bisschen verrücktes Buch“ (MAC Profiler)

Ein Computerbuch sollte man nicht erwarten, heißt es im MAC Profiler (Nr. 12/Dezember 2002, S. 111): „Das Thema Computer umkreist der Autor eher sehr weiträumig anhand von Anekdoten, Paradoxien und philosophischen Betrachtungen über künstliche und natürliche Intelligenz.“ Auch wenn er die Geschichte der künstlichen Intelligenz beschreibe, in Forschungslabors schaue oder in die Zukunft intelligenter Automaten blicke, sei der geisteswissenschaftliche Blickwinkel des Autors nicht zu übersehen. „Ein intelligentes und ein bisschen verrücktes Buch, das um ein paar Ecken zu verblüffenden Perspektiven auf den Computer verhilft.“


„Seltene Mischung“ (rtv)

„Gibt es eines Tages eine Maschine, die denkt, fühlt, redet und sich selbst erkennt?“ fragt die rtv (Nr. 22/2003, S. 33). Weltweit werde „fleißig daran gebastelt. Der Hamburger Autor zieht hier Zwischenbilanz: fachkundig, neugierig, hochinformativ & zugleich unterhaltsam. Eine seltene Mischung.“


„Gut lesbare, gleichwohl ernsthafte Behandlung des Themas“ (ekz-Informationsdienst)

Bei „Abenteuer Künstliche Intelligenz“ gehe es nicht um eine enzyklopädische Darstellung der KI, schreibt Harald Pilzer im ekz-Informationsdienst (Ausgabe April 2003), einem Service für öffentliche Bibliotheken, sondern „um eine gut lesbare, gleichwohl ernsthafte und qualifizierte wissenschaftsjournalistische Behandlung des Themas.“ Ältere und aktuelle Positionen der KI-Forschung würden vorgestellt. Neben der älteren, „harten“ KI habe sich nämlich eine „neue KI“ etabliert: „Sie geht davon aus, dass zur Intelligenz auch ein soziales Umfeld gehört und somit die gesamte Evolution des Menschen. Und sie geht davon aus, dass Intelligenz immer in einem Körper sitzt, der am intelligenten Verhalten und Erkennen beteiligt ist. Eine tröstliche Annahme“.

Infos zum Buch


Buchcover
Jörg Auf dem Hövel:
Abenteuer Künstliche Intelligenz
Auf der Suche nach dem Geist in der Maschine
discorsi, Hamburg 2002
194 Seiten, Broschur
EUR 14,00

 

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